Entschärfung der Verkehrssituation an der Grundschule Schmallenberg /Antrag der UWG vom 08.06.2026

Die Verkehrssituation vor der Grundschule in der Alten Ringstraße stellt während der Bring- und Holzeiten ein Sicherheitsrisiko dar. Die aktuelle Problematik ist durch folgende Punkte charakterisiert:

Unübersichtlichkeit durch Begegnungsverkehr:
Das Verkehrsaufkommen aus beiden Richtungen führt zu permanent unübersichtlichen Situationen und risikoreichen Wendemanövern.

Gefahrenpunkt Einmündung Werper Straße:
Die Einfahrt von der Werper Straße in die Alte Ringstraße sowie das Ausfahren aus diesem Bereich sind durch die unübersichtliche Kurvenlage hochgradig gefährlich. Begegnungsverkehr verschärft diese Stelle massiv.

Gefahren durch „Elterntaxis“:
Das Halten und Parken auf der Fahrbahn erzeugt Barrieren, die das Unfallrisiko für Schulkinder signifikant erhöhen.

Bestätigte Gefahrenlage:
Rückmeldungen aus der Anwohnerschaft sowie von pädagogischem Personal stützen die Einschätzung, dass kurzfristige, verkehrslenkende Maßnahmen zwingend erforderlich sind.
Ziel ist eine nachhaltige Entzerrung der Verkehrssituation. Durch die Prüfung einer zeitweisen Einbahnstraßenführung, ergänzt um eine direkte Befragung der Anwohner zur Option einer permanenten Lösung, soll eine verkehrssichere und von der Anwohnerschaft mitgetragene Regelung gefunden werden.

Dabei soll insbesondere untersucht werden:


1. Temporäre Einbahnstraßenregelung: Prüfung einer zeitlich befristeten Einbahnstraßenrege-lung während der Hauptbring- und Holzeiten (z. B. 07:00–08:00 Uhr sowie 12:30–13:30 Uhr), um den Begegnungsverkehr und gefährliche Wendemanöver zu unterbinden.


2. Bürgerbeteiligung: Die Verwaltung wird beauftragt unter Beteiligung der Grundschule Schmallenberg, das Meinungsbild der Anwohnerschaft zu einer permanenten Einbahnstra-ßenregelung als langfristige Alternative einzuholen und zu bewerten.


3. Ergänzende Maßnahmen: Prüfung einer zeitweisen Durchfahrtsbeschränkung für den allge-meinen Durchgangsverkehr (mit Ausnahme von Anliegern und Lehrkräften) sowie die Aus-weisung einer Elternhaltestelle (z. B. im Bereich des „Hit-Marktes“), um das Verkehrsauf-kommen unmittelbar vor der Schule zu minimieren.


49€-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler in Schmallenberg

Die UWG fordert das Ticket auch für die Schülerinnen und Schüler, die nahe an den Schulen wohnen und bisher keinen Anspruch darauf hatten. Das betrifft hauptsächlich den Bereich von Schmallenberg. Im neuen Modell steht das Deutschlandticket nun aber täglich, auch während der Ferien, uneingeschränkt zur Nutzung zur Verfügung.
Ist es also gerecht, wenn die Kinder, die keinen Anspruch auf Schülerbeförderung haben in so einer Form benachteiligt werden?
Wir denken nein und wünschen uns, dass alle Schmallenberger Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem Wohnort, das Ticket erhalten und mobil gemacht werden! Durch die Einführung des 49-€-Tickets wird bei der Schülerbeförderung Geld eingespart, dass an dieser Stelle sinnvoll eingesetzt werden kann, um Gerechtigkeit zu schaffen.

Antrag…

UWG stellt Antrag für 49,-€-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler

Dies wird im Ausschuss für Bildung, Sport, Soziales und Kultur am Donnerstag, 22.11.2023 diskutiert.

Hintergrund:
Mit Beginn des laufenden Schuljahres wurde die Schülerbeförderungim HSK auf eine neue Ebene gehievt. Für alle Fahrschülerinnen und Fahrschüler stehen mit dem 49,-€-Ticket neue, gewaltige Möglichkeiten zur Verfügung. Nicht nur der Hin- und Rückweg zur Schule ist damit gesichert, sondern auch in der Freizeit und am Wochenende tun sich neue, ungeahnte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf, ist man doch plötzlich deutschlandweit mobil. Für die Kommunen bedeutete dies auch, dass die Kosten der Schülerbeförderung geringer wurden.

Aber was ist mit den Kindern und Jugendlichen, die qua Geburt zu nah an einer Schule wohnen und deshalb nicht in den Genuss einer kostenfreien ÖPNV-Nutzung kommen? Ist es gerecht, wenn diese in so einer Form benachteiligt werden? Wir denken nein und wünschen uns, dass alle Schmallenberger Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem Wohnort, das Ticket erhalten und mobil gemacht werden! Durch die Einführung des 49,-€-Tickets wird bei der Schülerbeförderung Geld eingespart, dass an dieser Stelle sinnvoll eingesetzt werden kann um Gerechtigkeit zu schaffen.

Vorlage der Stadt X809…

23. Nov. 2023

Antrag für 49-€-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler abgelehnt

Im Ausschuss BSSK wurden am 22.11. unser mündlich gestellter Antrag abgelehnt.
Die Verwaltung schätzte die Mehrbelastung bei Freigabe auf ca. 500.000 €. Es wurden zudem von verschiedenen Seiten Bedenken geäußert, dass „eine Freigabe zum inflationären Kauf des Tickets führen würde nach dem Motto „Haben ist besser als brauchen“. Frau Hansknecht führte aus, dass die generelle Finanzierung des Tickets seitens des Bundes/der Länder nach derzeitiger Lage nur bis ins Frühjahr gesichert sei. Aus diesem Grunde soll der Punkt Schülerbeförderung in der nächsten BSSK wieder in Gänze auf die Tagesordnung genommen werden. Im Vorfeld sollten wir unseren Antrag dort platzieren, allerdings sehe ich kaum Aussichten auf Erfolg, weil sowohl Verwaltung, als auch CDU die bestehende Regelung mit 20 € Zuschuss als sehr gute und weit über das Nötige hinausgehend rühmen.
Da es im gestrigen Beschluss ursächlich nur um die Sicherung der Rechtmäßigkeit der Schülerbeförderung für Kinder in den umliegenden Dörfern ging haben wir diesem Antrag zugestimmt. 

Buswartehäuschen am Schulzentrum in Schmallenberg aufgestellt

Lange hat es gedauert bis ein Antrag der UWG umgesetzt wurde.


Günter Schütte hatte sich schon vor Jahren dafür eingesetzt, dass die Schüler und Schülerinnen nach Ende des Unterrichtes an der Hauptschule/Gymnasium in Schmallenberg nicht im Regen stehen sollten. Er hatte dies immer wieder beobachten müssen und immer wieder im Bezirksausschuss nachgefragt.

Neues Buswartehäuschen am Gymnasium Schmallenberg