Bürgerwald ist bepflanzt

Antrag der UWG ist umgesetzt worden

Heute am 29.10. wurde die Aktion unter der Organisationsleitung von Hr. Hunker umgesetzt. Anwesend waren Bürgermeister König, Vertreter des Vereins „Waldlokals“ (Hr. Ernst) und der Volksbank Sauerland e.G. (Hr. Ermecke), die im voraus 10 TEuro gespendet hatte. Ca. 100 Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch zahlreiche Jugendliche waren mit Spaten und Spitzhacke gekommen um die bereitgestellten Pflanzen einzusetzen. Stefan Wiese, Thorsten Conze, Günter Schütte und Gilbert Förtsch waren von der UWG anwesend. Die Vorarbeit durch den Forst mit der Kennzeichnung der Flächen und Pflanzlöcher war sehr gut gelöst worden. Jedermann konnte seinen Baum an die richtige Stelle pflanzen.

Planung der Bepflanzung
Es wird eingepflanzt
Vorabinformationen

Bürgerwald wird kommen

Es ist erfreulich zu hören, dass der Antrag der UWG umgesetzt wird.

Im Rat am 25.11.2021 wurde die Einrichtung eines  Bürgerwaldes angenommen. Nun beginnt man mit der Umsetztung auf einem Waldstück gegenüber Kleins-Wiese. Das Projekt WaldLokal“ wird jedoch von der gleichnamigen gGmbH umgesetzt, ist jedoch nicht ganz das, was die UWG im Nov. 2021 im Haushalt vorgeschlagen hat. Wir hätten uns gewünscht, dass die Kosten von der Stadt Schmallenberg übernommen werden. Nun wird jedoch bei der Pflanzaktion um eine Spende von 50 Euro für 10 Bäume gebeten.
Die UWG wird sich trotzdem an der Pflanzaktion mit einer Spende beteiligen und mit mehrere Leuten anwesend sein.
Treffpunkt ist am 29. Okt. um 9 Uhr am „Henneborner Bahnhof“ nähe Kleins-Wiese. Parkmöglichkeit besteht an der Ochsenkamphütte.

Unser Antrag lautete…

Mehr zum Waldlokal…

Weitere Infos zum Projekt WaldLokal…

Bauvorhaben „An der Almert“ zurück genommen

Bürgermeister König überrascht die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Aussage im Bezirksausschuss Grafschaft am 16.03.2022

Der Investor aus Verl hat nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung seinen Bauantrag überraschender Weise zurück gezogen. Hintergrund ist wohl der § 34 des Baugesetzbuches, wonach die Bauweise der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen sollte. Und da passte einfach die große Wohnanlage (mit mehr als 50 Wohnungen und Tiefgarage) mitten im normalen Wohngebiet mit 1-2-Familienhäusern nicht dazu. Nun soll wohl alles neu geplant und ein neuer Bauantrag gestellt werden. Weitere Hinweise unter der  Vorlage der Stadt X/402…

Man ist schon erstaunt darüber, dass dieser Paragraph nicht schon vor den teilweise „hitzigen“ Diskussion in Grafschaft und vor allem der Anlieger „bekannt“ war. Auch muss man sich die Frage stellen warum das Grundstück nicht damals von der Stadt gekauft wurde, oder wenigstens ein Bebauungsplan aufgestellt worden ist. Das hätte vieles hin und her und Ärger erspart.

ISEK-Onlinebesprechung und die Anregungen für Bad Fredeburg

Adventureanlage im Frettelpark gecancelt
Anregungen und Vorschläge unter isek-badfredeburg.de ab sofort möglich

Den Stand der bisherigen Planungen erläuterte das Planungsbüro Pesch Partner Architekten in Dortmund anhand des bestehenden Rahmenplans von 2016. Während der Online-Konferenz war überraschend zu hören, dass die geplante Adventureanlage im Fretteltpark gecancelt wurde. Der Bereich gilt als Überschwemmungsgebiet. Nun sucht man lt. Aussage von Herrn Dicke, Stadt Schmallenberg, nach einer Alternative.


Die UWG findet, dass dies ein Rückschlag sei, eine Attraktivierung des Fretteltparkes zu erreichen. Immerhin war dort ein von der Bevölkerung gut angenommener Minigolfplatz und ein kleiner Spielplatz aufgelöst worden, weil der Renaturierung der Frettelt Vorrang gegeben wurde. Das noch gut erhaltene Gebäude des Minigolfplatzes steht noch. Dort befindet sich auch eine Toilette, die zurzeit nicht genutzt werden kann.

Geplanter Zeitrahmen zur Aufstellung des Rahmenplanes:
Zunächst können Vorschläge, auch online unter isek-badfredeburg.de, gemacht werden. Im Sommer 2022 soll dann das Rahmenkonzept in einer Bürgerversammlung abgestimmt und im September 2022 zum Abschluss gebracht werden. Von den 21 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern kamen weitere Hinweise, die hier kurz aufgeführt werden.

Zunächst sollte man sich überlegen, welche Klientel angesprochen werden soll, damit Bad Fredeburg lebendiger und für Besucher interessant wird. Ist eine Kneipp-Philosophie heutzutage noch angebracht oder soll mehr ein Zusammenspiel von Tourismus, Heil- und Gesundheitsstandort (MVZ) und Einkaufsmöglichkeit angesprochen werden.


Folgende Zusammenfassung soll zunächst wertfrei die Wortbeiträge der Online-Teilnehmer wiedergeben:

  1. Für den Fretteltpark wird anstatt einer Adventure-Anlage eine Alternative gesucht (größerer Spielplatz?).
  2. Der kleine Wohnmobilstellplatz auf dem Parkplatz des SauerlandBades sollte ausgebaut werden. Ein Teilnehmer bemängelte, dass sich die Stadt dieses Themas nicht annimmt. Das können wir aus UWG-Sicht bestätigen. Die UWG hat dazu schon mehrere Anträge im Stadtrat eingebracht, die aber immer wieder zurückgestellt wurden.
  3. Eine gute Radwegtrasse durch Bad Fredeburg sollte eingeplant werden.
  4. Die Rede war auch von der Instandsetzung/Verbesserung des Rudolf-Becker-Parks.
  5. Durch die Sackgassensituation von Bad Fredeburg sollte eine Alternative der Verkehrswegeführung zusätzlich zur Nord-Süd-Achse Hochstraße/Im Ohle überlegt werden, damit nicht jeder Verkehr in den Norden von Bad Fredeburg und zu den Kliniken über den Kirchplatz muss.
  6. Vorschläge wurden auch zum Ohlcenter gemacht. Der dortige Parkplatz ist in einem sehr schlechten Zustand und das Gebäude sollte wieder mehr genutzt werden, u. a. als Ärztehaus. Allerdings ist das Gebäude und der Parkplatz nicht in städtischer Hand und es wurde auch erwähnt, dass die Stadt keinen Einfluss auf die Arztsitze in Bad Fredeburg hat (Zulassungsbeschränkungen für Facharztsitze). Ein Kauf des Gebäudes durch die Stadt wurde angeregt.
  7. Die Rede war auch von einer Anbindung der Straße In der Schmiedinghausen im Bereich des Kirchplatzes, so wie es früher war, und die Einrichtung als Einbahnstraße.
  8. Eine Aufwertung des Kurparkes mit Kneippanlagen, wie z. B. Tretbecken usw., stand ebenfalls im Fokus der Vorschläge.
  9. Auch das Gewerbegebiet Donscheid wurde immer wieder als negative Entwicklung für Bad Fredeburg erwähnt. Hier könnten auf freien Flächen in der Umgebung und unterhalb viele angepflanzte Kirschbäume für ein frischeres Ortsbild sorgen. Zurzeit werden die Pläne erstellt, dann kommt die Bürgerbeteiligung im Planverfahren.
  10. Bei Schließung und Rückbau der Bödefelder Straße könnten dort neue Parkplätze geschaffen werden.
  11. Zum ehemaligen Altersheim äußerte sich die Stadt, dass Lösungen gesucht werden. Diese sind jedoch zurzeit nicht öffentlich.
  12. Es wurden auch Fragen zur ehemaligen Burganlage gestellt. Kann man diese ins neue Konzept einbinden?
  13. In den Sommerferien 2022 wird der Durchgangsverkehr in Bad Fredeburg für einige Wochen unterbrochen. In dieser Zeit wird eine Verkehrsmessung durchgeführt.