Bürgerversammlung Bad Fredeburg am 16.02.2024

Die Planung zum Ausbau der Hochstr. wurde von der Stadt, Hr. Dicke, und dem Planungsbüro Schulte vorgestellt. Jetzt, nach dem Bau der Umgehungsstraße ist der Verkehr von 8000 auf 3800 Fahrzeuge/Tag zurückgegangen. Mit dem Bauvorhaben wird eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Allerdings konnte die Verwaltung nicht sagen wann Baubeginn sein wird und wie der weitere Zeitplan aussieht. Man rechnet allein für die „Hochstr.“ mit mind. 1 Jahr Bauzeit. Für den gesamten Bereich mit „Kirchplatz“ und „Im Ohle“ dauert es bis zu 10 Jahre bis alles fertiggestellt ist. Das wusste bisher niemand. Zunächst müssen Förderanträge, und das mehrmals, gestellt werden.
Kirchplatzausbau und der Ausbau „Im Ohle“ folgen nach und nach zeitversetzt.
Straße, Kanal und Wasserleitung werden erneuert. Durch die neuen schräg anzufahrenden Parkbuchten entlang der „Hochstr.“ fallen viele Parkmöglichkeiten weg. Die Bäume bleiben erhalten.

Ca. 1 Std. lang wurden viele Fragen aus der Bevölkerung gestellt. Leider konnten viele nicht ausreichend beantwortet oder erläutert werden.

  • der Ausbau erfolgt barrierearm, d. h. nicht komplett barrierefrei
  • es gibt keinen Radweg. Dafür ist lt. Aussage der Planer kein Platz vorhanden.
  • ca. 1/3 der Parkmöglichkeiten fallen nach eigener Einschätzung weg (neu 23 Plätze, bisher 34 Plätze, vom Kirchplatz bis Bödefelder Str.)
  • Die Umleitung des Verkehrs über die „Schmiedinghausen“ mit Wegfall des Brunnens ist lt. Verwaltung nicht vorgesehen
  • es wurde nicht dargestellt welche Vorschläge aus der Bevölkerung angenommen wurden. Deswegen ist mehrmals nachgefragt worden. Lt. Planungsbüroaussage ist alles eingearbeitet worden.
  • Behinderungen während der Bauphase. Damit ist sicher zu rechnen, auch damit, dass die Anlieger nicht immer ans Haus fahren können.
  • Wendemöglichkeit für Fahrzeuge im oberen Bereich der Hochstr. Dies ist nicht vorgesehen, obwohl doch viele Autofahrer, die in die „Hochstr.“ einkaufen kommen auch wieder zurück fahren müssen.
  • angesprochen wurde auch die jetzige Situation an der „Bödefelder Str.“, die zur Zeit immer noch Vorfahrt hat. Das STOP-Schild in der „Hochstr.“ wird scheinbar wenig beachtet. Die Verwaltung wird sich die Vorfahrtregelung noch anschauen und evtl. noch verändern.

Zur Sprache kam nicht, dass inzwischen ein CDU-Vorschlag vorliegt, der einen Ausbau des Weges vom Kurhaus zum Kastanienweg vorsieht.
Bei Veranstaltungen auf dem Kirchplatz soll der Verkehr über Kurhaus, Kastanienweg, In der Schmiedinghausen in die nördlichen Bereiche der Stadt geleitet werden. Umgekehrt soll dann der Verkehr von der Bödefelder Str. über die St. Georgstr. geführt werden. Dieser Antrag soll im kommenden Bezirksausschuss am 28.02.2024, 18 Uhr behandelt werden. Antrag…

1. Entwurfsplan Planungsbüro Schulte

Bad Fredeburg ruft zur Demo für Freiheit, Toleranz und Demokratie auf

Ein Initiativkreis Fredeburger Bürger ruft zur DEMO in Bad Fredeburg auf. Auch die UWG nimmt teil und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, für Demokratie und Vielfalt einzutreten.

Termin: Samstag 03. Febr. , 15:30 Uhr, Treffpunkt „Alte Post“, Gartenstr. 1.

Von dort aus geht’s in Richtung Kirchplatz. Dort können Bürgerinnen und Bürger am Mikrofon Stellung beziehen.

Wie geht es mit der Entwicklung von „BAD FREDEBURG“ weiter

Der Bezirksausschussvorsitzende Michael Eiloff und der Bürgermeister Burkhard König hatten kurzfristig zu einem Treffen zur Weiterentwicklung des Bad-Status von Bad Fredeburg zum 28.08.2023 ins Kurhaus Bad Fredeburg eingeladen. Einladung…
Anwesend waren 34 Teilnehmer/innen einschl. Bürgermeister, Schmallenberger Sauerlandtouristik, g.u.t. Gewerbe und Touristik Bad Fredeburg und einige Vereine wie z. B. der Sportverein und Kneippverein (u. a.)

Entstanden ist daraus eine erste rege und ungeordnete, offene Gesprächsrunde, bei der folgende Themen angesprochen wurden:

Im Jahre 2024 soll die Rezertifizierung des Bad-Status erfolgen. Die genauen Vorgaben wurden leider nicht vorgestellt.
Der Bürgermeister stellte fest, dass das Kneippbad Bad Fredeburg nur mit „Minimalanforderung“ weiterentwickelt werden kann, da das touristische Moment/Event fehlt, das für ein großes Kneipp-Heilbad spräche.

Es wurde die Frage gestellt „Ist Kneipp noch zeitgemäß“? Und ist es überhaupt noch tragfähig, und für welche Gäste wird dies sein? Dazu wurde von der Touristik erwidert, dass für Bad Fredeburg nur das Thema „Kneipp“ bleibt, weil es ja keine Heilquelle oder auch kein anderes Highlight gäbe. Und eine weitere Stimme: Kneipp ist zwar im Moment „eingeschlafen“, aber der Bedarf für Wasseranwendungen wäre da.

Überraschend für viele Anwesende war es, dass ein „Kneippgebäude“ für Bad Fredeburg mit Multifunktionsräumen im Bereich des Sauerlandbades angedacht ist. Dazu ist natürlich auch Fachpersonal nötig. Auch die örtlichen Vereine sollen und können sich dann einbringen.

Wichtig wäre, dass „eine Person den Hut für die Weiterentwicklung des Bades auf hat, Visionen erzeugt und diese weitergetragen werden“.

Dazu scheint wohl leider überall das Personal zu fehlen, bei den Vereinen und bei der g.u.t. Bad Fredeburg.

Herr Carmesin brachte es auf den Punkt: Erst müsste die Struktur des geplanten Kneipp-Objektes festgelegt werden und eine Vision aufzeigen. Dann können die Fredeburger Vereine reagieren und Angebote schaffen.

Angesprochen wurde auch der Kanalbau in der Hochstraße, der erst vor Kurzem bekannt wurde: Der Kanal ist (ja) in der Hand des Ruhrverbandes, dieser plant . Man rechnet mit mind. 1 ½ Jahren Bauzeit. Danach kann erst die Hochstraße erneuert werden. Man sprach hier von einer Fertigstellung erst im Jahre 2028. Der Bürgermeister will sich jedoch um eine schnellere Durchführung einsetzen.

Angesprochen wurden auch weitere Wohnmobilplätze (übrigens schon lange Forderung und Antrag der UWG), Erweiterung Bauland am Hallenberg und die Teilrenovierung des SauerlandBades. Auch hier sollen Elemente von Kneipp Einzug halten.

Am Ende: Viele Ratlose Gesichter, viele Fragen, wer hat den Hut auf? Nun, man muss es als ersten (es wurden doch schon etliche Gedanken ausgetauscht) Gedankenaustausch positiv sehen.

Anmerkung: Die Einladung mit Ausstellungsdatum 24.08. für den 28.08. kam leider nicht überall an und war einfach zu kurzfristig angedacht. Wenige Tage Vorlaufzeit genügen nicht.

Alle Angaben ohne Gewähr