Verbindungsweg Heiligenhäuschen-Sonnenweg: Eine Schmallenberger Glosse

Entstehung:

Im Herbst 2020 habe ich wie sooft und gewohnt eine „Runde“ gelaufen, vom Antoniushäuschen (Grafschafterstrasse) – Sonnenweg, Richtung Friedhof und weiter zum Park, evtl. auch in die Stadt. Schon auf dem Weg zur Holzbrücke kam mir “schnaufend“ eine Mutter mit Kinderwagen, schiebend entgegen. Ihr Gesicht warnicht freundlich, wie so auch-dachte ich -derSchotterweg, die Steigung… man läuft weiterund macht sich Gedanken. Nach der Überquerung der kleinen Holzbrücke-siehe da, kommt mirFrau S. mit ihrem Rollatorentgegen. Ein kurzerDialog entsteht, sie sagt“ ich komme grade vom Friedhof und musste meinem verstorbenen Mann erstmal erzählen, was so in der Nachbarschaft und der Familie passiert.“ Meine Frage an Sie:Ist es sehrbeschwerlich, hiermit ihrem Rentnerporsche (Rollator) zu laufen? Da bricht es aus ihrheraus:Wie kann man nurso einen buckeligen Weg, zu steil, so schwierig zu laufen bauen?? warum kümmert sich niemand darum? Also nach einigen freundlichen Worten weiterlaufen. Dabei fällt mir ein, wie recht die Dame hat, wie viele Bewohner/Anwohnerhaben schon geschimpft überdie eigentlich nützliche Wegeverbindung von derUnterstadt zum Friedhof- weiterzur Innenstadt, oder nach Grafschaft, das ohne Autoverkehrund Strassenüberquerung- einfach klasse.

Antrag:

Der Gedanke, hiereine Verbesserung durchzuführen, geht mirnicht aus dem Kopf. Abernicht verschieben, sondern handeln. Wie: Am nächsten Tag rufe ich den BAS (Bezirksausschuss Schmallenberg) Vorsitzenden H.G. Bette an. Auch ich (Unterzeichner) bin für die UWG-Schmallenberg dort Mitglied. Erkläre ihm, um was es geht. Erhandelt schnell, die erreichbaren Vertrete im BAS werden von ihm angerufen und wir vereinbaren einen gemeinsamen Ortstermin am Verbindungsweg. Mit vierPersonen treffen wir uns, ich erkläre nochmal kurz, um was und worum es geht. Der Vorsitzende des BAS erklärt, dass er einen diesbezüglichen Antrag formuliert und wir Ortsvertreterstimmen zu. Die Verwaltung wird gebeten, zum nächsten Termin (laut Sitzungsplan 2.03.2021) den Zustand des Verbindungsweges aufzunehmen und ein Konzept für die Erneuerung zu erarbeiten, einschl. Kostenplanung. Haushaltsmittel sollen beantragt werden. In der Sitzung, BAS Schmalenberg am 31.5.22 wird der Antrag, Erneuerung des Verbindungsweges, einstimmig beschlossen. Die Verwaltung wird gebeten, diesbezüglich eine Planung vorzubereiten.

Durchführung/Beschluss:

In der Sitzung des BAS Schmallenberg am 6.Sept. 2022 stellt die Verwaltung einen Sachstandsbericht/ Antoniushäuschen, Grafschafterstrasse vor. In der Sitzung am 5.Sept. 2023 werden weitere Planungsentwürfe/Grundstücksangelegenheiten bezüglich des Verbindungsweges erörtert. In einer weiteren Sitzung am 7.10.2024 endlich ein Lageplan (s. Anlage Skizze), wie der Weg ausgebaut werden könnte. In der BAS am 17.9.2024 wurde unter anderem durch den Bürgermeister B. König dem Bezirksausschuss der Haushaltsplan 2025 vorgestellt. Der BM erklärte- jetzt wir der Verbindungsweg Antoniushäuschen – Sonnenweg (die Mittel stehen im Haushalt) gebaut. Oh, freudig nahmen die Mitglieder diese Nachricht auf. Eine genaue Gestaltung der Ausführung des Weges sind den/uns Mitgliedern des BAS noch nicht bekannt. Ich dachte, es gibt Bürgernähe und ein evtl. Mitspracherecht für gewählte Bürgervertreter(Mitglieder BAS)? Am 7.10.2024 wurde in der Sitzung des Bezirksausschuss eine Planung der zukünftigen Wegeführung kurz vorgestellt und von den Sitzungsmitgliedern einstimmig genehmigt.
Wir werden sehen/hören, wie es weiter geht, der Antrag auf Umgestaltung läuft ja erst seit rund 4 Jahren. Das erste ¼ Jahr2025 ist bereits vergangen. Unbekannt ist, ob Baumaßnahmen ausgeschrieben sind? Wir werden die Hoffnung auf ein baldiges unbeschwertes „laufen“ zum Sonnenweg und darüber hinaus nicht aufgeben.

Horst Broeske

Hinweis: Ergänzungen am Text am 02.04.2025 vorgenommen.

Mehrfach vorhandenen Straßennamen: Beharrlichkeit und Überzeugung führt  25 Jahre nach dem ersten Antrag zu einer Lösung

19.03.2023

Der Antrag aller Fraktionen auf Vereinheitlichung der Straßennamen im Schmallenberger Stadtgebiet wurde im Rat am 09. 02. zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse gegeben. Das sind die Bezirksausschüsse und der Ausschuss für Bildung, Sport, Soziales und Kultur. Dazu gibt es die Vorlage X/625, in der die zu ändernden Straßennamen aufgelistet sind.

Hier die Liste der zu ändernden Straßennamen…


Nun endlich scheint es klar zu sein, dass doppelte Straßennamen nicht länger für Rettungsdienst, Feuerwehr und Paketdienste usw. tragbar sind. Fast genau 25 Jahre sind seit dem ersten Antrag der UWG mit ständigen Nachfragen bei der Verwaltung vergangen. Hoffentlich wird das Thema jetzt schnell vom Rat beschlossen und umgesetzt. Ein langwieriges Verfahren sollte ausgeschlossen werden. Wir streben an, dass alle doppelten Straßennamen in Schmallenberg bis Ende des Jahres abgeschafft sind. Schon im Jahre 2013 hat die UWG eine Liste mit Straßennamen vorgelegt:

Hier sind die doppelten Straßennamen im Jahre 2013 genannt…


Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen zur Straßenbereinigung

Der Antrag aller Fraktionen auf Vereinheitlichung der Straßennamen im Schmallenberger Stadtgebiet wurde im Rat am 09. 02. zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse gegeben. Das sind die Bezirksausschüsse und der Ausschuss für Bildung, Sport, Soziales und Kultur. Dazu gibt es die Vorlage X/625, in der die zu ändernden Straßennamen aufgelistet sind.


Im Haupt- und Finanzausschuss an 02.02. wurde ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen dazu vorgelegt, den natürlich auch die UWG abgezeichnet hat. Diesem wurde einstimmig zugestimmt. Es sollen die Straßennamen bestehen bleiben wo die meisten Anwohner wohnen. Andere gleichlautende Straßennamen werden geändert. In der Ratssitzung am 23.03. wird endgültig beschlossen. Hier gibt es folgende Vorlage X/623.

Mehr dazu in Kürze…

Bürgerwald ist bepflanzt

Antrag der UWG ist umgesetzt worden

Heute am 29.10. wurde die Aktion unter der Organisationsleitung von Hr. Hunker umgesetzt. Anwesend waren Bürgermeister König, Vertreter des Vereins „Waldlokals“ (Hr. Ernst) und der Volksbank Sauerland e.G. (Hr. Ermecke), die im voraus 10 TEuro gespendet hatte. Ca. 100 Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch zahlreiche Jugendliche waren mit Spaten und Spitzhacke gekommen um die bereitgestellten Pflanzen einzusetzen. Stefan Wiese, Thorsten Conze, Günter Schütte und Gilbert Förtsch waren von der UWG anwesend. Die Vorarbeit durch den Forst mit der Kennzeichnung der Flächen und Pflanzlöcher war sehr gut gelöst worden. Jedermann konnte seinen Baum an die richtige Stelle pflanzen.

Planung der Bepflanzung
Es wird eingepflanzt
Vorabinformationen

Bürgerwald wird kommen

Es ist erfreulich zu hören, dass der Antrag der UWG umgesetzt wird.

Im Rat am 25.11.2021 wurde die Einrichtung eines  Bürgerwaldes angenommen. Nun beginnt man mit der Umsetztung auf einem Waldstück gegenüber Kleins-Wiese. Das Projekt WaldLokal“ wird jedoch von der gleichnamigen gGmbH umgesetzt, ist jedoch nicht ganz das, was die UWG im Nov. 2021 im Haushalt vorgeschlagen hat. Wir hätten uns gewünscht, dass die Kosten von der Stadt Schmallenberg übernommen werden. Nun wird jedoch bei der Pflanzaktion um eine Spende von 50 Euro für 10 Bäume gebeten.
Die UWG wird sich trotzdem an der Pflanzaktion mit einer Spende beteiligen und mit mehrere Leuten anwesend sein.
Treffpunkt ist am 29. Okt. um 9 Uhr am „Henneborner Bahnhof“ nähe Kleins-Wiese. Parkmöglichkeit besteht an der Ochsenkamphütte.

Unser Antrag lautete…

Mehr zum Waldlokal…

Weitere Infos zum Projekt WaldLokal…