Straßenkataster endlich erstellt

Im Nov. 2017 von der UWG beantragt und jetzt fertig gestellt.

Was lange währt, wird endlich gut, wäre man fast versucht zu sagen, nachdem die Verwaltung in der Sitzung des technischen Ausschusses am 21.01.2020 mitgeteilt hat, dass das Straßenkataster endlich fertiggestellt ist. Damit ist eine seit Jahren von der UWG immer wieder erhobene Forderung endlich umgesetzt worden. Das dies so lange gedauert hat, liegt unter anderem auch daran, dass die CDU sich lange gegen unseren Antrag gesträubt hat. Inzwischen sind jedoch alle rd. 264 km Innerortsstraßen, sowie auch teilweise Ortsverbindungsstraßen durch Mitarbeiter des Bauamtes abgefahren und einer optischen Zustandsbewertung unterzogen worden.

Die Bewertung erfolgte in Anlehnung an das Schulnotensystem mit den Noten 1 bis 5. Bedenklich ist aus Sicht der UWG, dass 44 % der Straßen in die Bewertungsklassen (BK) 4 und 5 eingestuft werden mussten. Hier handelt es sich um Straßen mit Rissen oder Setzungen und Schäden an der Oberfläche (Deckschicht) (BK 4) bzw. Straßen mit deutlichen Rissen (längs / quer) und gravierenden Schäden an der Oberfläche (Deckschicht) BK 5), die über kurz oder lang im Tiefausbau –und damit beitragspflichtig- erneuert werden müssen.

Ab sofort können alle Bürger unter dem Link https://tinyurl.com/uy4ten9 sehen, in welche Schadenklasse ihre Straße von der Verwaltung eingestuft worden ist und auch erste Rückschlüsse ziehen, ob die Straße in absehbarer Zukunft grundlegend -und für die Anlieger beitragspflichtig- erneuert werden muss. (Das sich beim Aufrufen des Links öffnende Fenster ist mit „OK“ zu bestätigen).

Umgehungsstraße Bad Fredeburg

Die Arbeiten sind an 4 Bauwerken (Brücken, Unterführungen) im Gange und sollen im Sommer 2020 abgeschlossen werden. Die Straße K20 von Bad Fredeburg in Richtung Altenilpe wird schon im März beidseitig gesperrt, damit die ersten Tiefbauarbeiten beginnen können. Ein Fertigstellungstermin konnte nicht genannt werden. Wir rechnen erst im Jahre 2023 mit der Eröffnung der Umgehungsstraße. Bis dahin sind noch aufwändige Böschungssicherungsmaßnahmen erforderlich. Wegen unserer Anträge zum Kreisverkehrs fragen wird jetzt nach.

Unsere Nachfrage…
Mehr Informationen…
Plan der Umgehungsstraße…

Es tut sich was in Bad Fredeburg

In der Bezirksausschusssitzung am 13. Febr. wurden die ersten Planungen im Fretteltpark vorgestellt. Der Minigolfplatz wird zur “Andventure-Golfanlage” vergrößert gestaltet und der Bachlauf “Frettelt” freigelegt. Dafür sind ca. 180 T Euro im Haushalt der Stadt.
Das gesamte Umfeld der Realschule wird mit ca. 660 T Euro verbessert. Auf Zuschüsse wird vor dem Baubeginn gewartet. Die Treppenanlagen zum Eingangsbereich und auf dem Schulhof werden erneuert und behindertengerecht ausgebaut. Die Sportanlage soll eine 100m-Bahn und eine Weitsprunganlage bekommen. Positiv ist auch, dass ein kleines Spielfeld/Bolzplatz entsteht. Ein Fußweg soll um die Schule herum entlang der Frettelt angelegt werden.
Auch der Eingangsbereich des Kurhauses/Verkehrsbüros soll neu gestaltet werden. Dabei sollen hauptsächlich die Betonanlagen beseitigt, und der Aufgang behindertengerecht gestaltet werden.
Die Planung zum Rückbau der Straßen Im Ohle/Hochstraße/Bödefelder Str. durch das Büro Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH, Dortmund beginnt bald. Insgesamt sind zwei Bürgerbeteiligungstermine, beginnend im März 2020, vorgesehen. Die endgültige Planung soll dann schon im Sommer 2020 vorliegen.
Wir berichten weiter…

Umbruch in der CDU, Leistungsträger nehmen Abschied

Bei der Mehrheitsfraktion CDU stehen große Veränderungen an: In der Ratssitzung am 28. Nov. macht Bernhard Halbe öffentlich bekannt, dass er zum letzen Mal den Haushalt der Stadt vorstellen wird. Er wird bei der Kommunalwahl am 13. Sept. 2020 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stehen. Dann wäre er 30 Jahre als Stadtdirektor/Bürgermeister für die Stadt Schmallenberg tätig gewesen. Die neuen Kandidaten heißen Burkhard König und Hubertus Schmidt. Die Entscheidung fällt der CDU-Stadtverband am 31. März.
Auch Ludwig Poggel wird im nächsten Jahr nicht mehr als Fraktionsvorsitzender die Haushaltsrede halten, wie er kurz erwähnte. Wie wir auch gehört haben, werden die CDU-Ratsmitglieder Christoph Klostermann, Ralf Fischer, Wilhelm Evers, Josef Rinke, Alfons Brüggemann und Meinolf Sternberg nicht mehr für den Rat kandidieren.